22 - 10 - 2017

Köln: Hohe Domkirche St. Petrus

 

Schon jeher ist der Kölner Dom das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt am Rhein gewesen. Die Kathedrale vereinigte im Laufe ihres Bestehens einige Superlativen: sie zählt zu den größten gotischen Sakralbauten weltweit, ist mit über 157 m die zweithöchste Kirche Europas, war seit der Fertigstellung im Jahr 1880 vier Jahre lang das höchste Gebäude der Welt.

Wie bereits an anderen Stellen der Stadt, wurden auch unter dem Dom Zeugen aus vergangenen Epochen gefunden. Neben Fragmenten aus der Römerzeit entdeckte man fränkische Fürstengräber aus dem 6. Jh., die auf einen frühen Kirchenbau schließen lassen. Aus dieser Zeit ist heute noch ein Baptisterium (Taufraum) erhalten. Um 800 wurde mit dem Bau eines neuen Domes begonnen, der am 27.09.873 geweiht wurde.

Nachdem 1164 durch Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine der Heiligen Drei Könige aus der Kriegsbeute von Kaiser Friedrich I. von Mailand nach Köln überführt wurden, setzte ein enormer Pilgerstrom ein. Schon bald erkannte man, dass der Dom hierfür zu klein geworden war und begann 1248 mit dem Bau einer fünfschiffigen Kathedrale. Der Bau zog sich lange hin. Zugleich mit der Weihe des Chores am 27.09.1322 erhielten die Reliquien der Heiligen Drei Könige eine neue Heimat. Wurde zu Beginn des 15. Jh. noch rege am Südturm gearbeitet, stellten die Verantwortlichen rund 100 Jahre später die Arbeiten weitgehend ein.

Nach dem Ende der französischen Besatzung wurde der Dreikönigsschrein im Januar 1804 aus seinem Exil in Westfalen nach Köln zurück gebracht. Es mehrten sich jetzt die Stimmen nach einer Vollendung des Doms, zumal man die ursprünglichen Fassadenpläne durch Zufall wieder gefunden hatte. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. legte 1842 den Grundstein zum Weiterbau, der zum Teil mit modernsten Methoden erfolgte. Bereits 1880 wurde im Beisein von Kaiser Wilhelm I.  der letzte Stein in die Kreuzblume des Südturmes gesetzt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom beim Bombardement der Alliierten von 70 Bomben getroffen und stark beschädigt. Die Schäden konnten bis 1956 beseitigt werden. Auch heute noch wird am Dom ständig gearbeitet, um die Folgen der natürlichen Vergänglichkeit und der Umweltbelastung zu beseitigen.


Köln: St. Maria im Kapitol

 

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Köln: St. Georg

 

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Köln: St. Johann Baptist

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Köln: St. Severin

 

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 Köln-Rodenkirchen: St. Maternus-Kapelle

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 Köln-Sürth: katholische Pfarrkirche St. Remigius

   

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